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Tausende von Reizen erreichen in jedem Augenblick unsere Körperoberfläche oder entstehen im menschlichen Körper: schmerzhafte,
mechanische, chemische, elektrische, thermische und andere.
Überall in der Haut, in der Schleimhaut und auch in den Organen befinden sich sensible Strukturen, die diese Reize aufnehmen und eine
erste Differenzierung durchführen. Die Anregung bleibt unbemerkt, wenn sie nur schwach ist, anderenfalls wird sie in eine Information umgewandelt und dem Zentralnervensystem gemeldet.
Diese Informationen sichern den Schutz des Organismus, seine Anpassung an neue Bedingungen. Nicht zuletzt ermöglichen sie einen
therapeutischen Einfluss von der Hautoberfläche aus. Über die spezifische Stimulierung sensibler Strukturen in der Haut ist durch Akupunktur eine therapeutische Beeinflussung des Nervensystems und damit auch der
Organe möglich.
Alle Körperorgane bzw. Organsysteme haben Reflexzonen am Ohr. Diese zeichnen sich durch eine erhöhte Anzahl von Nervenendungen aus und
stehen mit bestimmten inneren Körperbereichen in Verbindung. Dadurch gewinnt das Ohr die Bedeutung eines Biosensors, der Reize transformiert und auswertbar macht.
Die einzelnen Reflexpunkte sind in Ohrkarten erfasst. Um die exakte individuelle Lokalisation aufzufinden, erweist sich die Tatsache
hilfreich, dass am krankhaft veränderten Ohrpunkt durch elektrophysikalische Veränderungen ein veränderter Hautwiderstand vorhanden ist. Dies ist reproduzierbar und fehlerfrei mit dem elektrischen Punktsuchegerät
messbar, wodurch die Ohrpunktauffindung erheblich erleichtert wird.
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